Museums-Stipendium "Kulturelle Vielfalt und Migration"

Frist: Dienstag, 15. März 2016

In einer gemeinsamen Förderinitiative vergeben die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung, die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. und die Stiftung Polytechnische Gesellschaft zum zweiten Mal das Museums-Stipendium "Kulturelle Vielfalt und Migration". Das Stipendium der Krupp-Stiftung bietet drei Hochschulabsolventen mit besonderer Sachkenntnis und persönlicher Erfahrung im Bereich Migration die Möglichkeit, für zwei Jahre in kulturhistorischen Museen, vorwiegend in den östlichen Bundesländern, zu arbeiten.

Die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung vergibt in Zusammenarbeit mit dem Stadtmuseum Dresden, dem Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg und dem Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig das Museums-Stipendium "Kulturelle Vielfalt und Migration". Das Stipendium bietet den Stipendiaten die Möglichkeit, für jeweils acht Monate in den drei genannten Häusern eine museumsspezifische Ausbildung zu erhalten. Unterschiedliche Ausbildungsschwerpunkte an den jeweiligen Orten sollen sich dabei ergänzen und eine umfassende Vermittlung von Kenntnissen der Arbeit kulturhistorischer Museen mit Schwerpunktsetzung auf Themen der kulturellen Vielfalt und Migration ermöglichen. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einer fachspezifischen Themenveranstaltung geplant.

Das Stipendium ist mit je 30.000 Euro dotiert und wird an drei Kandidaten für die Dauer von zwei Jahren vergeben. Das Stipendium beginnt am 1. Juni 2016. Die Stipendiaten werden jeweils acht Monate im Stadtmuseum Dresden, im Kultur- und Stadthistorischen Museum Duisburg und im Stadtgeschichtlichen Museum Leipzig tätig sein.

- Die Kandidaten müssen über einen wissenschaftlichen Hochschulabschluss (Magister, Master oder Diplom) einer deutschen Universität verfügen, möglichst in einem Fach der Kunst-, Kultur- oder Geschichtswissenschaften (einschließlich Wirtschaftsgeschichte).
- Die Kandidaten sollten nicht älter als 35 Jahre sein.
- Die Kandidaten sollten die deutsche Staatsbürgerschaft besitzen oder mindestens seit drei Jahren in der Bundesrepublik Deutschland wohnen.
- Die Kandidaten sollten über Kenntnisse auf dem Gebiet der interkulturellen Beziehungen / Migrationsgeschichte verfügen.
- Die Kandidaten sollten Türkisch oder eine andere süd- oder osteuropäische Sprache auf muttersprachlichem Niveau beherrschen, gute Englischkenntnisse sind wünschenswert.