Politik im Freien Theater - Austragungsort

Frist: Samstag, 15. Februar 2020

Seit 1988 veranstaltet die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb das Festival "Politik im Freien Theater". Alle drei Jahre gastiert das Festival in einem anderen Bundesland und einer anderen deutschen Stadt.
Nach Stationen in Bremen, Stuttgart, Hamburg, Berlin, Köln, Dresden, Freiburg und München suchen wir für die 11. Ausgabe im Herbst 2021 einen neuen Veranstaltungsort, an dem mind. ein Theaterhaus der Freien Szene und ein Stadt- oder Staatstheater im Rahmen des Festivals mit der bpb kooperieren. Der Zeitraum des Festivals umfasst 9-10 Tage.
Jede Festivalausgabe steht unter einem inhaltlichen Motto (einem gesellschaftlich relevanten, aktuellen Thema), mit dem sich der Austragungsort bewirbt. Zu diesem Thema werden innovative, interdisziplinäre und genreübergreifende Theaterproduktionen gezeigt und ein umfangreiches, vielfältiges Begleitprogramm entwickelt, an dessen Konzeption zahlreiche lokale Akteure beteiligt sind.

Bewerbungsvoraussetzungen

Bewerben können sich alle Landeshauptstädte sowie Städte ab 200.000 Einwohner/innen, die in keinem der Bundesländer liegen, in denen eine der letzten zwei Festivalausgaben stattgefunden hat (2014: Baden-Württemberg, 2018: Bayern). Die Ausschreibung sieht vor, dass die Bewerbung der Städte in Kooperation mit Theatern vor Ort (Freien und Staatlichen/Städtischen Theaterhäusern) erfolgt und von den Theatern eingereicht wird. Sollte eine Stadt nur über ein Stadt-/Staatstheater oder nur über ein freies Produktionshaus verfügen, ist bei geeigneter Konzeption auch eine Theaterpartnerschaft mit einer benachbarten Stadt möglich.

Eingeladen sind Theater, die über die Infrastruktur und Eigenmittel für ein mehrtägiges Festival verfügen und hoch motiviert sind, gemeinsam mit der bpb den konzeptionellen Ansatz eines politischen Theaterfestivals weiterzuentwickeln. Zentraler Bestandteil der Bewerbung ist ein inhaltliches Motto, das in der Bewerberstadt besondere gesellschaftliche Relevanz und Aktualität entfaltet. Die Kosten für die Durchführung des Festivals inkl. Begleitprogramm werden zum überwiegenden Teil von der bpb getragen (bis zu 750.000 Euro). Es wird ein angemessener Eigenanteil des Bewerbers vorausgesetzt.