Wissensansprüche zwischen Kunst, Politik und Philosophie

Frist: Sonntag, 28. Februar 2021

Konstellationen. Wissensansprüche zwischen Kunst, Politik und Philosophie

Ausschreibung für künstlerische Beiträge und Vorträge

Die Tagung „Konstellationen. Wissensformen zwischen Kunst, Politik und Philosophie“ beschäftigt sich mit der Bedingtheit von Wissen. Daher muss sie sich auch mit dem politischen Kontext auseinandersetzen, durch den der Wissensbegriff in der Kunst und den Kulturwissenschaften Bedeutung erlangt hat. Mit der Transformation zur sogenannten "Wissensgesellschaft" geraten die Humanities und die Künste zunehmend unter Druck die eigene Praxis unter dem Begriff des Wissens zu rekonzeptualisieren, um ökonomische Verwertbarkeit zu signalisieren. Sollte man sich daher dem Wissensbegriff widersetzen, oder kann der Wissensbegriff auf eine Weise gebraucht werden, die sich der Verwertungslogik entzieht?

Die Auseinandersetzung zwischen den Disziplinen soll dabei helfen, Perspektiven aufzeigen, wie die verschiedenen Wissensbegriffe in unserer Zeit emanzipatorisches Potenzial bewahren oder entwickeln können.

Eckdaten zur Tagung Veranstaltungsort: Uni Tübingen Datum: 08.-10.04.2021 Veranstalter: Fachschaft Philosophie
Website: tagungkonstellationen.wordpress.com

Die Tagung ist zusammengesetzt aus Vorträgen, Panels und künstlerischen Beiträgen.

Bewerbung für einen künstlerischen Beitrag:
Bei Einreichungen für künstlerische Beiträge schicken Sie uns bitte:
- eine Projektbeschreibung (für Lecture-Performances oder Beiträge, die im Feld zwischen Theorie und Kunst liegen, kann auch ein Abstract eingereicht werden, s.o.)
- zusätzliche Informationen (in Form eines Portfolios, CV, Link, o.Ä.), die uns helfen, einen Eindruck von Ihrer Praxis zu gewinnen.
- Anforderungen an den Raum, das Zeitfenster, die Vorbereitung, etc., die Ihre Arbeit braucht, sowie eine
- grobe Schätzung etwaiger Kosten für Materialbeschaffung, Transport, etc.
- bitte fügen Sie in alle Dokumente Ihren Namen und Ihre Emailadresse, damit wir Sie besser zuordnen können

Wir interessieren uns besonders für zeitbasierte Arbeiten: Performances oder Videoscreenings, die aber auch installative Momente beinhalten können. Der Zeitrahmen für künstlerische Arbeiten ist nicht begrenzt. Die Arbeit muss die Tagungsthemen nicht explizit behandeln. Vielmehr geht es darum, ob Fragen der Wissensproduktion, der Situiertheit und Verkörperung, von Theorie und Kunst relevante Fragen für Ihre Praxis und die Reflexion ihrer Praxis sind. Nach unserer Zusage melden wir uns bei Ihnen, um die Verortung Ihrer Arbeit im Kontext der Tagung zu besprechen.

Einreichungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Deadline: 25.02.2021 (der Termin ist aus organisatorischen Gründen später als der für Input-Vorträge);
Rückmeldung: 05.03.2021

Bewerbung für einen Input-Vortrag Schicken Sie uns ein Abstract von 200-350 Wörtern für einen Input-Vortrag von ca. 25-30 Minuten. Bitte fügen Sie in das Dokument Ihren Namen und Ihre Emailadresse ein, damit wir Sie besser zuordnen können.

Wir interessieren (u.a.) für Beiträge: - zur Kunst als Wissensform und epistemischer Praxis - zum epistemischen Verhältnis von Theorie und Kunst - zum politischen Kontext des Wissensbegriffs, der “Wissensgesellschaft”, der ”Wissensökonomie”, etc. - Diagrammatik, Bildtheorie, Theorie der Konstellation (Benjamin, Adorno) - Situiertes Wissen / Akteur-Netzwerk-Theorie (Latour, Haraway) - Wissen und die Bedingtheit von Wissen im Kontext feministischer, queerer und postkolonialer Philosophie Einreichungen an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! / Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Deadline: 15.02.2021 (der Termin ist aus organisatorischen Gründen früher als der für künstlerische Beiträge); Rückmeldung: 05.03.2021