re:visionism

Frist: Sonntag, 03. Oktober 2021

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Open Call re:visionism Kann man Kunst und Künstler:in voneinander trennen? Schützen uns eventuell nur eifrige Reinigungskräfte vor inhaltsloser Kunst? Wie frei darf Kunst sein? Braucht die Kunst-Szene mal eine drastische Entrümpelung? Ist Cancel Culture eine Bedrohung für die Kunst oder sind wir alle einfach zu sensibel?

re:visionism soll eine Veranstaltung sein, die sich interdisziplinär und spartenübergreifend mit diesen Fragestellungen und dem Thema des Geschichtsrevisionismus' - unter anderem in Deutschland - befasst. Ausschlag- und ideengebend war insbesondere die von Moshtari Hilal & Sinthujan Varatharajah begonnene Debatte über Deutschlands Umgang mit dem eigenen Nazierbe, das sich vor Allem am Kapital deutscher Unternehmen zeigt.

Die Veranstaltung soll eine kritische Debatte um Künstler:innen ermöglichen, die in diesem System von Geschichtsrevisionismus profitiert haben, und deren Leben und Werk (beispielsweise trotz eindeutiger NS-Vergangenheit) auch heute noch weitestgehend unkritisch kommentiert, oder gar glorifiziert werden.

Mit diesem Open Call möchten wir Künstler:innen einladen, sich an der Ausstellung „re:visionism“, die im November in Wuppertal stattfinden soll, zu beteiligen. Wenn es die Corona-Richtlinien zulassen, wird die Ausstellung im "kollektiv drei" umgesetzt. Ansonsten weichen wir auf eine digitale Veranstaltung aus. Wir suchen außerdem eine Person, die sich mit Geschichtsrevisionismus auseinander setzt und ihr Wissen in einem Workshop teilt. Dieser kann sowohl vor Ort, als auch online durchgeführt werden. Um patriarchale Strukturen, speziell im Kunst- und Kulturbetrieb, zu durchbrechen, richtet sich dieser Aufruf an FLINTA*, Schwarze Künstler:innen und Künstler:innen of Color. Wir freuen uns über Einreichungen an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!