Actors of Urban Change 2017-2019

Frist: Freitag, 22. September 2017

Actors of Urban Change fördert nachhaltige, partizipative Stadtentwicklung durch kulturelle Aktivitäten und nutzt dabei das spezifische Potential von Kultur als Antriebskraft und Wegbereiter für positiven Wandel. Hierzu werden sektorenübergreifende Kooperationen zwischen Akteuren aus dem kulturellen/nonprofit, dem öffentlichen und dem privaten Sektor initiiert und weiterentwickelt. Durch lokale Projekte, internationale Qualifizierungsprogramme mit Peer-Learning, europaweiten Austausch und individuelles Coaching, wenden die Programmteilnehmer ihre Kompetenzen in der Praxis an.

Actors of Urban Change ist ein Programm der Robert Bosch Stiftung und wird in Kooperation mit MitOst e.V. umgesetzt. Nach zwei Programmdurchläufen (2013-15 und 2015-2017) findet die dritte Runde von Herbst 2017 bis Sommer 2019 statt.
 

Was bietet das Programm?

Wir bieten finanzielle Unterstützung zur Förderung lokaler Projekte und Kooperationen sowie internationale Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote mit Workshops und Peer-Learning (Akademien).

Pro Team stehen insgesamt bis zu 13.000 EUR zur Verfügung. Dies umfasst:

  • Mittel für die Umsetzung des lokalen Projektes (bis zu 5.000 EUR)
  • Mittel für maßgeschneiderte, prozessbezogene Unterstützung durch Experten (bis zu 5.000 EUR)
  • Mittel für Mobilitäten/ Hospitationen in anderen Städten im Netzwerk (bis zu 3.000 EUR)
  • Finanzierung der Teilnahme am Qualifizierungsprogramm. Hierzu gehören fünf internationale Actors of Urban Change–Akademien (je 4-5 Tage)

     

  • An wen richtet sich das Programm?

    Actors of Urban Change stärkt Kompetenzen und praxisbezogene Expertise der Programmteilnehmer und fördert internationalen Austausch zur sektorenübergreifenden Zusammenarbeit und partizipativen Stadtentwicklung. Es richtet sich an Personen, die:

    • in dem Kultur-/Nonprofit-Sektor, dem öffentlichen und dem privaten Sektor arbeiten
    • sich als lokales sektorenübergreifendes Team mit einer Projektidee bewerben
    • hoch motiviert sind, ihre Kompetenzen und Expertise bzgl. sektorenübergreifender Zusammenarbeit und partizipativer Stadtentwicklung zu erweitern
    • Interesse am internationalen Austausch und Netzwerk haben
    • interessiert sind, ihr lokales Projekt und den internationalen Austausch im Rahmen der Programmaktivitäten mitzugestalten
    • gute Englischkenntnisse haben
    • aus europäischen Städten kommen (47 Länder des Europarats, Kosovo und Belarus)

    Die lokalen Projekte sollen spezifische Aspekte der städtischen bzw. der Nachbarschaftsentwicklung adressieren wie z.B. soziale Inklusion und kulturelle Vielfalt, bezahlbarer Wohnraum, ökologische Gerechtigkeit, verantwortliche, nachhaltige Nutzung von Ressourcen. Die Projekte sollen darüber hinaus relevant für die Entwicklung der Städte sowie innovativ und partizipativ angelegt sein, so dass die Einwohner bei der Umsetzung der Projekte involviert sind.