Cheers for Fears Fest am Ringlokschuppen Ruhr

Frist: Samstag, 27. Februar 2016

Formen des Darstellens. Szenische Arbeiten avancierter Studierender gesucht
19.-20. März am Ringlokschuppen.

 

Gemeinsam mit dem Ringlokschuppen Ruhr veranstalten wir am 19. & 20. März 2016 zum mittlerweile dritten Mal ein interdisziplinäres Studierendenfestival, in dessen Rahmen wir Euch zum öffentlichen Austausch, zur ausgelassenen Feier und zum konzentrierten Gespräch mit Studierenden und Lehrenden einladen wollen.

Inhaltlich fokussierter als bisher wird es allerdings um die Frage gehen, für welches Theater, welche Ästhetik und welche Institutionen die Studiengänge Szenischer Künste in NRW eigentlich ausbilden. Dafür werden die Darstellenden heute in den Blick genommen, die sich als (Schau)spieler*innen, Tänzer*innen, Performer*innen, Choreuten oder Musiker im Koordinatensystem sich transformierender Produktionsbedingungen und unterschiedlicher Theaterinstitutionen verorten. Wie ist das Verhältnis zwischen Regisseur*in und Spielendem? Wie werden künstlerische Entscheidungen im Kollektiv getroffen? Wie wird ein Performer für die Bühne ausgebildet? Wie verändert sich die Ausbildung von Schauspielern und Tänzern? Wie erfassen die etablierten und jüngeren Studiengänge des Landes den Zeitgeist? Werden die Voraussetzungen reflektiert, die junge Künstler*innen heute benötigen, um mit ihrer Arbeit auf Resonanz zu stoßen? An welchen Orten und Institutionen findet sich das Theater von morgen wieder?

Das Festival versteht sich als geselliges Arbeitstreffen, bei dem sich Studierende und Lehrende, Theatermacher*innen und ihr Publikum begegnen. Moderiert werden die Gespräche von Theaterschaffenden und Kollektiven, die mit Künstler*innen aus unterschiedlichen Ausbildungskontexten zusammenarbeiten.

Wir suchen

Gesucht werden szenische Arbeiten Studierender höheren Semesters, in denen eine selbstbewusste (im doppelten Sinne des Wortes) Darstellerposition ersichtlich wird. Dabei soll es gerade nicht darum gehen, Klischees à la Schauspiel vs. Performance zu manifestieren. Vielmehr möchten wir das künstlerische (Selbst-)Verständnis junger Theaterschaffender und ihrer Ausbildungsinstitutionen untersuchen und danach fragen, wie klar Genres und Berufsbezeichnungen eigentlich noch voneinander abgegrenzt werden können.

Modalitäten

Vorausgesetzt wird die Bereitschaft, die eigene Arbeit anhand der ausgeführten Fragen zu diskutieren und sich in die Gespräche des Festivals einzubringen. Rein installative Arbeiten ohne szenische Beteiligung von Akteur_innen sind für dieses Fest nicht gefragt. Es werden vier bis fünf Arbeiten vom Cheers for Fears Team ausgewählt.

Dauer szenischer Arbeiten maximal 60 Minuten.

Die Teilnahme am gesamten Fest (Aufführung und Publikumsgespräch am 19. März 2016, Brunch & Diskussion am 20. März) ist verpflichtend.

Bewerbungen schickt ihr bis zum 20. Februar 2016 mit dem Bewerbungsformular an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Was interessiert Dich an Cheers for Fears und der Thematik des Fests? Was hat Deine Arbeit damit zu tun? Neben einem kurzen Motivationsschreiben brauchen wir von Dir eine kurze Projektbeschreibung, einen Pressetext, eine Bühnenanweisung mit den technischen Mindestanforderungen und der Dauer der Präsentation (maximal 1 Stunde) sowie, falls vorhanden, Video- und Fotomaterial.