CONTEMPORARY 2017 Deutsch‐französischer Kunstpreis

Frist: Mittwoch, 03. Mai 2017

Der Preis dient zur Förderung junger, vielversprechender Künstler/innen.

Die Preissumme für den 1. Preis beträgt insgesamt 5000 Euro.Der Preis umfasst eine mit der Preisübergabe verbundene Ausstellung prämierter und ausgewählter Werke, die zunächst im Herbst 2017 in Bonn stattfinden wird und danach in Straßburg gezeigt wird.

Zum Thema Panik ist ein Begriff für existentielle Ausnahmesituationen. Er leitet sich vom antiken Gott Pan und dem mit dem überraschenden Auftreten dieses halbtierischen Gottes in der Wildnis verbundenen „panischen Schrecken“ her. Panic room ist dementsprechend der letzte Rückzugsort bei allen Formen existentieller Erschütterung, seien sie physischer oder psychischer Art. Panik selbst steht neben abgrundtiefer Angst auch für völlige emotionale Überwältigung, sei es durch den Einbruch von Transzendenz, von etwas Göttlichem, Großen und Erhabenen, Überraschenden, Schrecklichen, aber auch für die Überwältigung in großen emotionalen Ausnahmesituationen, wie sie jenseits der Angst auch Liebe und Hass oder tief empfundener Ekel auslösen kann. Von jeher wohnt daher auch Kunst etwas „Panisches“ inne. Kunst heute muss sich aber auch mit Panikmache, mit der bewussten Steuerung der Emotionen der Massen, auch durch Kunst, auseinander setzen und eine Position zu den eigenen Möglichkeiten der Überwältigung suchen.    

Allgemeine Bestimmungen

Artikel 1 – Motiv Die eingereichten Arbeiten sollen einen Bezug zum Thema aufweisen.

Artikel 2 – Techniken. Hinsichtlich der Techniken besteht freie Wahl.

Artikel 3 -‐ Preise Das Preisgeld für den 1. Preis beträgt € 5.000. Beim 2. und 3. Preis handelt es sich ausschließlich um Nominierungen und die Preisträger/innen werden bei Pressemitteilungen etc. genannt.

Artikel 4 – Verpflichtungen Der/die Preisträger/in erklärt sich bereit in Bonn (D), in Strasbourg (F) auszustellen.

Artikel 5 – Arbeiten. Der/die ausgewählte Künstler/in wird von der Jury aufgefordert, neben der prämierten Arbeit in den drei Ausstellungen Arbeiten aus seinem/ihren früheren Schaffen zu zeigen, oder Arbeiten für diese Einzelausstellung zu entwickeln. Diese Arbeiten werden in Abstimmung mit einer von der Jury benannten Person ausgewählt.