District-Atelierstipendium 2018

Frist: Mittwoch, 13. Dezember 2017

Das halbjährlich vergebene District-Atelierstipendium 2018, I (Februar bis Juli 2018) wird projektbezogen ausgeschrieben: Wir suchen Künstler*innen oder Künstler*innenkollektive, die sich aus dekolonialen und feministischen Perspektiven mit der Student*innenbewegung im Deutschland der 60er Jahre beschäftigen wollen. Dabei steht die Sichtbarmachung der Rolle Schwarzer Student*innen und von Student*innen of Color in der damaligen Bundesrepublik im Fokus sowie die Dekonstruktion der weißen Narration dieses für die heutige Bundesrepublik so konstitutiven Moments.

Das Atelierstipendium richtet sich an weiblich identifizierte, nicht binäre und Trans*-Künstler*innen und ist Bestandteil unseres Engagements in den Aufbau einer solidarischen künstlerischen Community. Entsprechend bietet das Atelierstipendium durch die transdisziplinären Studiogespräche und die Einbeziehung der Stipendiat*innen in das laufende Programm ein öffentliches Forum für die Reflektion, Weiterentwicklung und Vernetzung der Praxis von Künstler*innen.

Das von einer diversen Jury vergebene Stipendium beinhaltet die kostenfreie Nutzung des als ‚Satellit’ bezeichneten 15 qm großen Ateliers (als Arbeitsort) im District-Gebäude auf der Malzfabrik von 1. Februar bis 31. Juli 2018 sowie ein Budget von 3.500 Euro, geteilt in 2.000 Euro Honorar- und 1.500 Euro Produktionsmittel. Darüber hinaus erhält die Künstler*in oder das Künstler*innenkollektiv Unterstützung vom District-Team in Form kuratorischer Begleitung sowie organisatorischer Umsetzung und Kommunikation des Projekts. Die Kosten für Anreise und Unterkunft in Frankfurt und Poznan werden von den dortigen Projektpartner*innen getragen. Die Kosten für Anreise und Unterkunft in Berlin können leider nicht übernommen werden.