Kunsthallen-Stipendium 2019

Frist: Freitag, 31. August 2018

Die Stadt Kempten (Allgäu) vergibt die Kunsthallen-Stipendien. Bis zu drei Kunstschaffende bzw. Künstlergruppen können jährlich in den Genuss der Förderung gelangen. Ziel der Stadt Kempten (Allgäu) ist es, in einem offenen Format Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu ermöglichen und dem Kunstpublikum nahezubringen.

Ein Stipendium besteht aus einer bis zu vierwöchigen Ausstellungsmöglichkeit (inkl. Auf- und Abbauzeiten) in der Kunsthalle Kempten, dem Preisgeld in Höhe von 2.000 EUR, Unterstützung bei den Werbemaßnahmen sowie organisatorischer Hilfe. Die möglichen Ausstellungsmonate für das Jahr 2019 sind Juni, Juli, November und Dezember. Voraussetzung ist, dass ein auf die Kunsthalle Kempten zugeschnittenes Ausstellungskonzept mit Projektskizze und Werkbeispielen (in Text und Bild) eingereicht wird, welches die Jury überzeugt.

Erwartet wird die Durchführung einer zwischen zwei und vier Wochen dauernden Kunstausstellung in der Kunsthalle Kempten, in welcher ein individuelles Werk vorgestellt und/oder eine Rauminstallation realisiert wird. Zudem muss der/die Kunstschaffende während der Ausstellungszeit zumindest teilweise vor Ort sein, um die Öffnungszeit zu gewährleisten und als persönliche/r Ansprechpartner/in zur Verfügung zu stehen. Außerdem ist von der/dem Kunstschaffenden während der Ausstellungszeit neben der Vernissage eine weitere Kunstveranstaltung (Führung, Workshop, Performance, Finissage oder andere Aktion) anzubieten.

 

Bewerbungszeitraum:
Die Ausschreibung für 2019 läuft von 25. Juni bis 31. August 2018.

 

Teilnahmebedingungen:
Teilnahmeberechtigt sind alle Künstlerinnen und Künstler sowie Künstlergruppen, die nachweislich künstlerisch ausgebildet und/oder künstlerisch tätig sind.

 

Die Bewerbung muss enthalten:

  • das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular
  • mit der Zustimmung zur Datenschutzerklärung und
  • zu den Richtlinien zur Überlassung der Kunsthalle,
  • den Ausstellungstitel,
  • das Ausstellungskonzept,
  • eine Vorstellung der Person/en (Lebenslauf sowie bisherige Arbeiten und Ausstellungen).

 

Die Bewerbung kann per Post oder per Mail eingereicht werden. Eine digitale Bewerbung darf die Datenmenge von 10 MB nicht überschreiten und muss in einer Datei übersichtlich zusammengefasst sein. Jede Bewerbung soll klar gegliedert und kompakt sein. Die eingereichten Unterlagen, Bilder, Kataloge werden nicht zurückgeschickt.

 

Die Auswahl wird von einer Fachjury vorgenommen. Die Jury ist besetzt mit zwei externen Kunstexperten/innen, dem Kulturamtsleiter, der Museumsleiterin sowie der Kulturbeauftragten des Stadtrats. Die Entscheidung wird allen Teilnehmern/innen bis Ende September 2018 mitgeteilt.