NAKT unplugged 2017

Frist: Dienstag, 14. Februar 2017

NAKT ist das Festival der Studierenden des Masterstudiengangs Performance Studies der Universität Hamburg und findet vom 30. März bis zum 2. April 2017 bereits zum 4. Mal in Hamburg statt – dieses Mal auf Kampnagel.
Der Fokus liegt auf dem Austausch und der Vernetzung von Studierenden vor allem der szenischen Künste im gesamten deutschsprachigen Raum. Unsere Werkzeuge dafür: Workshops, Impulsvorträge, Performances, Showings und eine Performance Jam Session. Wir laden Studierende an Kunsthochschulen und Universitäten in Deutschland, Österreich und der Schweiz dazu ein, sich praktisch mit dem Thema 2017 auseinanderzusetzen: unplugged.


to unplug (von engl. Plug: Stecker) = etw. aus-stecken


Wird Rock- oder Popmusik unplugged gespielt, greifen die Musiker*innen in der Regel auf Akustik-, statt auf elektronische Instrumente zurück, es entsteht eine Akustikversion ohne elektronische Veränderungen, meist im Gegensatz zur vollverstärkten Albumversion.
Wir laden Euch dazu ein, den Begriff unplugged für Euch neu zu definieren und auszuloten. Was kann unplugged in den performativen Künsten heißen? Was wird da eigentlich aus-gesteckt? Was und wie ist eine Begegnung, die unplugged stattfindet?
Es geht uns um die Suche nach innovativen Formen und Formaten, die aus einer vermeintlichen Einschränkung und jenseits unserer Sehgewohnheiten hervorgebracht werden können. Was bleibt auf der Bühne übrig, wenn der [konventionelle] Stecker gezogen ist?

 

Was bieten wir?
>> Aufführung der Produktionen im Rahmen des Festivals an einem externen Veranstaltungsort der freien Szene Hamburg
>> vielfältiges Programm mit Workshops, Impulsvorträgen, Showings u.v.a.m. Austausch und Vernetzung von und mit Studierenden    performancenaher Studiengänge aus dem gesamten deutschsprachigen Raum
>> bei Bedarf Vermittlung von Unterkünften in Hamburg
>> Ggf. Fahrtkostenzuschlag

 


Wer kann mitmachen?
Dieser Open Call wendet sich an Studierende künstlerischer Studiengänge aus dem Bereich Performance, Tanz, Theater sowie freie Kunst aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Das Festival bleibt offen für Studierende anderer Fachbereiche oder freischaffende
Performancekünstler*innen, die sich (künstlerisch-)praktisch und/oder (wissenschaftlich-)theoretisch mit Fragen des Performativen beschäftigen und das Thema unplugged näher beleuchten wollen.