Schule der Folgenlosigkeit – Stipendium für Nichtstun

Frist: Dienstag, 15. September 2020

Schule der Folgenlosigkeit
Übungen für ein anderes Leben
Ein Projekt von Friedrich von Borries
Stipendium für Nichtstun

Wir leben in einer Zeit, in der man statt nach ›Erfolg‹ und ›Wirksamkeit‹ besser nach Folgenlosigkeit streben sollte: Welche Handlungen kann ich unterlassen, damit mein Leben keine negativen Folgen für das Leben anderer hat?

Zur Förderung der Folgenlosigkeit werden deshalb im Rahmen der Ausstellung Friedrich von Borries: Schule der Folgenlosigkeit vom 6.11.2020 – 9.5.2021 imMuseum für Kunst und Gewerbe Hamburg (MKG) 3 Stipendien für Nichtstunvergeben.

Jede natürliche Person kann sich auf ein Stipendium bewerben. Das Stipendiumwird nach Abgabe des Erfahrungsberichtes (15.1.2021) ausgezahlt. Die drei Stipendiat*innen werden auf der Ausstellungseröffnung am 5. November 2020 im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg öffentlich bekannt gegeben.

Für die drei zu vergebenden Stipendien, die jeweils mit 1.600 Euro dotiert sind, können sich alle Interessierten ab sofort bis zum 15. September 2020 bewerben. Die Entscheidung der Jury, der u.a. der Philosoph Armen Avanessian (bekannt durch seine Theorie der Beschleunigung) angehört, wird zum Beginn der Ausstellung verkündet.

Über die Vergabe der Stipendien entscheidet eine Jury bestehend aus:

  • Armen Avanessian (HFBK Hamburg)
  • Tulga Beyerle (Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg)
  • Friedrich von Borries (HFBK Hamburg)
  • Eva-Dorothee Leinemann (Leinemann-Kunststiftung Nicolassee)

Höhe des Stipendiums: je 1.600 €
Bewerbungsschluss: 15. September 2020
Dauer des Stipendiums: während der Laufzeit der Ausstellung in einem von Ihnen zu deinierenden Zeitraum