Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ)

Frist: Freitag, 01. Juli 2016

Die Stiftung EVZ möchte Formen künstlerischer Aneignung von Zeugnissen anregen und fördern.

Theater- und Tanzschaffende, die solche Projekte mit den Mitteln der darstellenden Künste entwickeln, können sich für eine Förderung bei der Stiftung EVZ bewerben.

Unterstützt werden Projekte aller Genres der darstellenden Künste, die konkrete Selbstzeugnisse von Holocaust-Überlebenden und anderen NS-Verfolgten zum Ausgangspunkt ihrer Arbeit nehmen. Mit den Mitteln der darstellenden Künste versuchen die Projektgruppen, die Lebenswege der NS-Verfolgten zu erkunden, ihre Erinnerungen zu verstehen, ihre Perspektiven einzunehmen und ihre Botschaften an die nachfolgenden Generationen zu identifizieren. Dabei finden sie ihre eigenen Zu-gänge und stellen diese Zeugnisse auf der Bühne oder im öffentlichen Raum in gesellschaftlich rele-vante Kontexte unserer Gegenwart.

Was wird gefördert?

- Projekte, die mit Jugendlichen und Erwachsenen prozessorientiert theaterpädagogisch arbei-ten und ihre Ergebnisse möglichst öffentlich vorstellen;
- Projekte professioneller freier Theater- und Tanzschaffender (szenische Darstellungen, Dokumentartheater, Performances, zeitgenössischer Tanz, Musiktheater, Figurentheater, szenische Lesungen), insbesondere solche, die dabei partizipativ mit Jugendlichen und/oder Er-wachsenen arbeiten, und mehrere öffentliche Aufführungen vorsehen.

Es können auch Kooperationen deutscher Projektgruppen mit internationalen Partnern gefördert werden.