Frankfurt Moves! Internationales Stipendienprogramm

Frist: Samstag, 31. Januar 2026

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Seit 2021 kooperiert das Frankfurt LAB im Rahmen von “Frankfurt Moves!” mit der KfW Stiftung. "Frankfurt Moves!" ist eine Initiative der KfW Stiftung zur Förderung von künstlerischem Austausch und interkulturellem Dialog. In Kooperation mit dem Frankfurt LAB wird vielversprechenden internationalen Nachwuchskünstler*innen Raum und Zeit für die (Weiter-)entwicklung von künstlerischen Arbeiten geboten.

Auf ein Stipendium bewerben können sich professionelle Nachwuchskünstler*innen, die in den darstellenden Künsten arbeiten und in Afrika, Asien, Lateinamerika oder der WANA-Region ausgebildet wurden. Besonders berücksichtigt werden diejenigen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung in den genannten Regionen leben und arbeiten. Die vollständigen Kriterien finden sich im Link.

2026 werden vier Residenzen für Solokünstler*innen oder Künstler*innen die im Team mit einer anderen Person arbeiten zur Verfügung gestellt.

 

• Stipendium für die Deckung von Lebenshaltungskosten (2.750 Euro brutto pro Person)

Das Stipendium ist zweigeteilt:
2.000 Euro brutto für den vierwöchigen Aufenthalt in Frankfurt.
750 Euro brutto Lebenshaltungskostenzuschuss für die Fortführung der künstlerischen Arbeit im jeweiligen Wohnsitzland.
• 4 Wochen Unterkunft in Frankfurt (für 1-2 Personen)
• Reisekosten nach Frankfurt (Hin- & Rückflug für 1-2 Personen)
• Materialkosten für künstlerische Arbeit in Frankfurt (max. 800 Euro brutto pro Künstler*in / Team)
• Professionelle Dokumentation
• Professioneller Probenraum / Nutzung einer Spielstätte des Frankfurt LAB (Halle 1 / Halle 2) samt vorhandener Technik (siehe Erläuterung unten)
• Werkstattpräsentation (siehe Erläuterung unten), inkl. Betreuung durch eine*n Veranstaltungstechniker*in
• Dramaturgische und technische Beratung durch Mitarbeiter*innen des Frankfurt LAB, der Partnerinstitutionen und/oder externer Expert*innen

 

Voraussetzungen
Bewerber*innen sollten:
• in den Darstellenden Künsten arbeiten – interdisziplinäre Ansätze sind möglich
• in Afrika, Asien, Lateinamerika oder der WANA-Region ausgebildet worden sein (Besonders berücksichtigt werden diejenigen, die zum Zeitpunkt der Bewerbung in den genannten Regionen leben und arbeiten)
• nicht für ein Studium eingeschrieben sein
• innerhalb der letzten 10 Jahre ihr Studium beendet haben
• erste professionelle Erfahrungen aufweisen (darunter max. eine internationale Koproduktion)
• eine konkrete Projektidee oder spezifisches Recherchevorhaben benennen
• an einem zukunftsgerichteten Projekt arbeiten, nicht an einer bereits existierenden Produktion (Bewerbungen für Gastspielauftritte werden nicht berücksichtigt)
• für den gesamten Zeitraum der Residenz zur Verfügung stehen und einen Monat in Frankfurt am Main (20. Juli – 16. August 2026) verbringen können
• die Kapazität haben, die Arbeit nach dem Aufenthalt in Frankfurt einen weiteren Monat fortzusetzen und an zwei digitalen Workshop-Formaten teilzunehmen
• Interesse am Austausch mit Künstler*innen und Kulturinstitutionen in Frankfurt mitbringen
• keine gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit in ihren Projekten vermitteln
• sich auf Deutsch oder Englisch verständigen können